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Nekropolis Und Amphitheater

Standort


Standort: Avenida Jorge Bonsor, 9

Tel: 600 14 36 32

Web: museosdeandalucia.es/web/conjuntoarqueologicodecarmona/informacion-general

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Öffnungszeiten:

Geschichte


Die Entdeckung der Nekropolis und des Amphitheaters von Carmona ereignete sich Ende des 19. Jh. auf Initiative von Juan Fernandez López sowie des englischen Archäologen Jorge Bonsor.

Die Nekropolis geht auf das 1. Jh. zurück. Die verbreiteteste Beerdigungsart war die Brandbestattung. Die Leichen wurden auf aufgeschichtetem Feuerholz in in das Gestein eingehauenen Gruben kremiert. Gelegentlich wurden diese Verbrennungsgruben auch als Gräber verwendet, indem die Asche der Toten in die Grube verbracht wurde, welche dann mit Felsquadern, Tonsteinen oder Tonschindeln abgedeckt wurde. Abschließend wurde eine Stele mit dem Namen des Verstorbenen zur Markierung des Ortes aufgestellt.

Die Beerdigung im Familiengrab in einer unterirdischen Kammer war die allgemein übliche Beerdigungsform in der Nekropolis von Carmona. Zu dem Familiengrab stieg man über Stufen einen steilen Abgang in die meist quadratische Grabkammer hinunter. Auf den rund um den Raum an den Wänden entlanglaufenden Bänken wurden Grabgaben aufgestellt und darüber öffneten sich die Grabnischen. In einigen Grabkammern sind Reste der Holztüren, die die Familienmausoleen abschlossen, verblieben, andere Kammern wurden mit Steinplatten verschlossen. Der Außenbereich der Grabstätten muß mit römischen Grabsäulen (cipos), Stelen, Grabhügeln oder anderen Aufbauten, von denen nichts erhalten ist, ausgestattet gewesen sein. Um die Rauheit der Felsen zu verkleiden, wurden die Gräber verziert. Die Nekropolis ist aufgrund des sehr guten Erhaltungszustandes eines der bedeutendsten Ausgrabungsstätten der iberischen Halbinsel.

Amphitheater

Gegenüber der Nekropolis findet sich das Amphitheater, welches der Veranstaltung von Tierkämpfen und anderen künstlerischen und kulturellen Vorstellungen diente.

Es wird angenommen, dass die Tribünen und Empfangsräume mit Platten aus edlen Materialien verkleidet gewesen und die Wände mit Nischen für die verehrten Statuen der Imperatoren und berühmter Carmonenser ausgestattet sein müssen.

Die Ränge der „ima“ und die „media cavae“ wurden aus dem Sandstein ausgehöhlt und befanden sich unter der Höhe des Gehwegs, während die Ränge der „suma cavae“ der einzige über der Erde erbaute Teil waren.

An seiner östlichen Fassade lag eine Eingangsrampe, deren gleich sich an den anderen Ecken des Amphitheaters ähnliche Rampen befunden haben müssen, welche als Ausgänge dienten.

Wissenswertes


Das Elefantengrab (La Tumbe del Elefante)

Es handelt sich um ein Heiligtum, welches dem Kult der Götter Kybele und Attis gewidmet war. Die Verehrung dieser orientalischen Gottheiten erreichte eine enorme Bedeutung in Rom. Der Gott Attis starb und erstand jedes Jahr aufs Neue wieder auf und erlangte unter den Carmonensern, wie auch andere Funde der Nekropolis belegen, eine große Beliebtheit. Die Verehrung Attis knüpfte an eine eigene, in den orientalischen und mediterranen Kulturen, mit denen Carmona zweifelsohne seit Urzeiten in Verbindung stand, vorherrschende Religiosität an. Neben dem Gott Attis befindet sich hier ein anikonischer Steinkörper in Form eines Betyls (ovoidae), der die heilige Muttergottheit, göttliche Verkörperung der Natur, Herrin über Tod und Leben, dargestellt. Dennoch übte die Elefantenfigur seit Ihrer Entdeckung eine derartige Faszination aus, daß sie zum herausragendsten Symbol der Ewigkeit der ganzen Anlage wurde.

Das Grab der Servilia

Das Grab der Servilia ist das größte der traditionellen, in der Nekropolis vorgefundenen Baustrukturen. Das Grab folgt den hellenistischen Gebräuchen und repräsentiert ein luxuriöses Wohnhaus mit einem weitläufigen, säulenumstandenen Patio, von dem mehrere Räume ausgehen.

Einer dieser Räume besteht aus einer geschlossenen Galerie mit einer Kammer in der Mitte, in welcher ursprünglich die Statue der Servilia aufgestellt war.

An der Stirnseite des von Säulen umstandenen Patios befindet sich die Grabkammer, die aus einem großen Empfangsraum in Trapezform besteht und die von einem Spitzgewölbe überdacht ist, welches dem Grab einen einzigartigen Charakter ohne vergleichbare Strukturen innerhalb der Anlage verleiht.

Insgesamt läßt alles darauf schließen, daß das Grab aus der Zeit Augustus einer reichen und mächtigen Familie römischer Statthalter oder Beamten gehört haben muß.

Standort


Bilder


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