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Natur

Natur in Reinform

Die Gemeinde Carmona ist Teil von und liegt in der Mitte der Provinz von Sevilla auf der linken Seite des Flusses Guadalquivir. Die Region verfügt über weite Anbaugebiete von Getreide und Olivenhainen und ist mit Ihrer Größe von 92000 Hektar die zweitgrößte der Provinz Sevilla.

Die Geographie spielt eine entscheidende Rolle bezüglich der Bedeutung Carmonas während der Geschichte. Die Stadt liegt auf dem Kamm der Bergkette der Alcores, die einzige bedeutende Erhöhung des Gebiets innerhalb der Region, welche sich in drei Zonen unterteilen lässt:

  • Die „Vega“ ist eine weite Tiefebene, welche vom Fluß Carboneras durchkreuzt wird. Geologisch wird Ihre Entstehung dem oberen Miozän zugeordnet; es könnte sich um einen hochgedrückten Meeresboden oder um eine anderweitig erhobene Zone handeln. Unter dem Einfluß des mediterranen Klimas wurde die Ebene im Laufe der Jahrhunderte durch den weit ausgedehnten Ackerbau verwandelt, wodurch der spektakuläre Anblick der Vega über die verschiedenen Jahreszeiten mit immer neuen und reizvollen Farbwechseln der weiten Weizenfelder und Anbauflächen von Sonnenblumen überrascht.
  • Die Hügelkette „los Alcores“ besteht aus verwittertem Kalkstein und wilder Trockenvegetation. In dieser Landschaft sind die eindrucksvollen Steinbrüche der „Cueva de la Batida“ und zahlreiche architektonisch schöne Landhöfe und Haciendas zu finden. Die Alcores sind die höchst gelegene Gegend der Region, beginnend mit 60 m Höhe in der Stadt Alcalá de Guadaira und endend in der Altstadt Carmonas mit einer Höhe von 248 m. Ihr Ursprung geht auf das obere Miozän zurück, zu welchem Zeitpunkt der Erdgeschichte sich an dieser Stelle ein tiefes Meer befand.
  • Die „Terrazas“ befinden sich in einer geografischen Zone, in der sich Ebenen, Abhänge und Schräglagen mit weniger als 7% Gefälle abwechseln. Der Ursprung dieser Zone liegt im Quartär und wurde durch die Wirkkraft des in dieser Ära entstandenen Flusses Guadalquivir geprägt.

Die Wasserwirtschaft Carmonas wird vom Fluß Gaudalquivir sowie von zwei seiner Nebenflüsse bestimmt: Dem nur wenig wasserführenden Fluß Carbones, welche das Gebiet von Carmona von Südosten her Richtung Nordosten durchquert, sowie dem Fluß Guadaira. Hinzukommt eine große Zahl von Bächen, welche abwechselnd im Winter Wasser führen und im Sommer austrocknen. Aus den unterirdischen Wasservorkommen in den Hügeln aus Sandsteinfelsen (alcores), welche über eine große Fähigkeit Grundwasser aufzunehmen und zu speichern verfügen, wird Grundwasser über Brunnen geschöpft.

Das Klima in Carmona wird durch das mediterrane Wetter mit heißen Sommern und anhaltender Trockenheit aufgrund andauernder Hochdrucklage sowie Regenfällen zu Beginn und zu Ende der Winter bestimmt. Die heißesten jährlichen Temperaturen treffen mit den Phasen des geringsten Regenfalls zusammen, was die Landwirtschaft erschwert.

Die Flora des Landstrichs, geprägt von den hohen Temperaturen und dem geringen Niederschlag, besteht aus an diese Bedingungen, insbesondere an die anhaltende Trockenheit angepaßten Pflanzen.

Die Fauna ist aufgrund des ausgedehnten Landbaus spärlich; die wenigen Säugetiere, die hier leben sind vorwiegend Hasen, Stachelschweine, Frettchen …

Es existieren zwei Biotope, das terrestrische und das aquatische Ökosystem. Ersteres ist auf den ausgedehnten landwirtschaftlich bestellten Flächen sowie auf den weniger großen Flächen der Hügel und Weideflächen durch den Eingriff des Menschen sehr beeinträchtigt. Im aquatischen Ökosystem ist hingegen mehr Artenvielfalt an Flora und Fauna vorzufinden.

 

NATURRÄUME

1.- Erhobene Landschaftszonen:

Escarpe de los Alcores (Böschung der Alcores): Die Böschung bietet optisch ein ansprechendes Landschaftsbild. Die ursprüngliche Vegetation ist fast vollständig durch landwirtschaftliche Nutzung ersetzt, es sind jedoch kleine Flecken ursprünglichen Buschbewuchses und wilden Weidelandes verblieben. Der Bergkamm besteht aus einer Tafelbergformation von 100 bis 220 Metern Höhe, welche vom Südwesten zum Nordosten verläuft. Sein Boden besteht aus lehmigem Sand, Sandstein, Calcareniten, blauem Mergel etc., welche in Ihrer für die landwirtschaftliche Nutzung mittelmäßigen Beschaffenheit lediglich beschränkte Anbaumöglichkeiten hergeben.

Die am häufigsten anzutreffenden Tierarten sind Turmfalken, Zwergadler, Blaumeisen und Schlangen sowie andere Arten.

Wegbeschreibung: Von der Außenseite des Stadttores Puerta de Sevilla nimmt man den Weg am Schlachthof vorbei bis zur alten Bahnstation, wo der Wanderweg der Alcores beginnt, welcher zur Böschung der Alcores führt.

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2.- Feuchtgebiete:

Lagune von Santo Domingo: Bei der Lagune handelt es sich um ein Feuchtgebiet von geringer Tiefe, das im Sommer austrocknet. Sie bildet eine Einheit mit der Tiefebene (Vega de Carmona) und befindet sich neben dem Landgut Cortijo de Santo Domingo, bestehend aus einer ebenen Fläche zwischen der Böschung der Alcores und dem Fluß Carbones und bietet eine einzigartige Landschaft sowie reiche Vogelwelt.

Wegbeschreibung: Von Carmona aus die Landstraße SE-4108 in Richtung Arahal nehmen, nach 2 Kilometern auf die A-8100 in Richtung Utrera abbiegen und 5 Kilometer weiter befindet sich die Lagune von Santo Domingo.

Lagune von Zahariche: Saisonales Feuchtgebiet geringer Wassertiefe von hohem landschaftlichem Reiz und großem ornithologischen Interesse. Die ursprüngliche Vegetation wurde weitgehend durch Ackerpflanzen ersetzt, es verbleiben jedoch kleine Reste natürlicher Feuchtwiesenvegetation.

Wegbeschreibung: Von Carmona aus die alte Nationalstraße N IV nehmen, dann auf die Autobahn E-5 Richtung Córdoba auffahren und nach 12,3 Kilometern die Autobahn bei der Tankstelle Los Potros (estación de Los Potros) wieder verlassen und der Landstraße in Richtung der Ortschaft Puentes de Andalucia folgen.

Lagune von los Arroyuelos: Dieses Feuchtgebiet mit wechselndem Wasserstand befindet sich im Tal und Überschwemmungsgebiet des Flusses Corbones; hier finden sich Arten wie Löffelenten, Stockenten, Pfeifenten und Blässhühner. Die natürliche Vegetation wurde weitgehend von Agrarvegetation verdrängt und lediglich auf einigen Restflächen sind Feuchtwiesenpflanzenarten wie Schilfrohr, Rohrkolben oder Binsengräser anzutreffen.

Wegbeschreibung: Von Carmona aus die alte Nationalstraße N IV nehmen, dann auf die Autobahn E-5 Richtung Córdoba auffahren, die Autobahn an der nächsten Ausfahrt bei Kilometer 500 wieder verlassen und der Landstraße SE-226 in Richtung der Ortschaft Puentes de Andalucía folgen. Das Feuchtgebiet befindet sich bei Kilometer 4 dieser Landstraße.

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3.- Gebirge von landschaftlichem Interesse:

La Loma de la Cascajosa: Auf der linken Seite des Guadalquivir gelegen, wird das Berggebiet eingerahmt vom Lauf zweier Bäche, dem Cascajosa und dem Masegoso. Es handelt sich um eine natürliche Enklave in einem Umfeld einer ansonsten durch menschliche Kultivierung geprägten Kulturlandschaft. Die ursprüngliche Fauna von wilden Weideflächen und Buschland ist hier noch erhalten und beherbergt eine Fauna von unter anderem Turmfalken, Gänsegeiern, Wanderfalken, Eulen, Blaumerlen, Kleinfleck-Ginsterkatzen und Mauswieseln.

Wegbeschreibung: Carmona auf der Landstraße A-457 Richtung Lora del Río verlassen und der Route folgen bis Sie auf die nach Guadajoz (Teil des Bezirks von Carmona) führende Straße treffen. Nach einer Entfernung von ungefähr 13 Kilometern befindet sich das Gebiet rechts der Kreuzung.

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4.- In der P.G.O.U. (Flächennutzungsplan Spaniens) aufgeführte Schutzgebiete:

  1. Cueva de la Batida: Die Höhle befindet sich in einem ehemals im Mittelalter betriebenen Steinbruch im nördlichen Teil der Escarpe de los Alcores. Wegen Ihres archäologischen und landschaftlichen Wertes steht sie unter dem Schutz der P.G.O.U.
  2. Río Corbones und Umgebung: Dieser Landstrich wird von dem Fluß Carbones mit seinen zahlreichen Zuläufen dominiert und ist als Schutzgebiet ausgewiesen, weil er in seiner Art und im Zusammenspiel mit der landschaftlichen Umgebung einzigartig ist.
  3. Flußufer und Bachläufe: Die Flächen von jeweils 100 Metern Breite gemessen von den Ufern der Fluß- und und Bachläufe stehen unter Landschaftsschutz, um so die Errichtung von Gebäuden jeglicher Art oder anderen Konstruktionen als auch die Entstehung wilder Müllkippen zu verhindern.

 

NATURWANDERWEGE

1.- Route der Cueva de la Batida

> Faltblatt ansehen

2.- Route der Pilares

> Faltblatt ansehen

3.- Vía Verde de los Alcores

Ein Spaziergang entlang einer alten, nicht mehr benutzten Bahnlinie unternehmend läßt sich das Bergprofil der Alcores mit seinen reichen geographischen Texturen in variierender Farbgebung und seiner mediterranen Vegetation genießen. Gleichzeitig bietet die Gegend mit seiner charakteristischen Höhenlage, seiner Böschung sowie seinen verschiedenen Gesteinsschichten ein ideales Umfeld, um sportliche Aktivitäten wie Bergsteigen und Paragleiten zu praktizieren.

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