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Stadtmuseum, Casa Palacio Marqués de las Torres

Standort


Standort: San Ildefonso, 1

Tel: 95 41 4 01 28

Web: https://museociudad.carmona.org

Audioguide:

Faltblatt:

Öffnungszeiten:

Geschichte


Das Museum und das Centro de Interpretación der Stadt Carmona befindet sich heute in einem aus dem 16. Jh. stammenden Palast, dem Haus des Marquis de las Torres (Casa del Marqués de las Torres), an dem besonders die dekorativen Gipsarbeiten im Mudéjarstil an den Balkonreliefs hervorzuheben sind.

Dieser Palast ist ein typischer Vertreter der Palastarchitektur Carmonas.

Der zentrale Patio hat einen quadratischen Grundriß und die Räume sind um den Patio herum gelegen.

Hervorzuheben ist das Gemälde der Stadtheilgen Virgen de Gracia, welches an der Wand des Treppenaufgangs hängt.

Wissenswertes


Saal 1

In diesem ersten Raum werden Steinwerkzeuge ausgestellt, welche von den ersten verzeichneten Bewohnern der Gegend von Carmona benutzt wurden.

Saal 2

Zwischen der Steinzeit und der Kupferzeit, zogen die Bewohner der Ebene (vega) mit dem Ziel, ein weiteres Territorium überblicken zu können, in höher gelegene Lagen der Hügelkette. In den ersten Vitrinen dieses Saals kann man Werkzeuge, Gefäße und andere Objekte sehen, welche bei Ausgrabungen der Hütten, die im Kupferzeitalter sowie in der Bronzezeit die Siedlung von Carmona bildeten, gefunden wurden.

Im 8. Jh. v Chr. erfaßt ein grundlegender Wandel die Stadt Carmona: Es entsteht eine auf Straßen und Häuser aufgebaute Stadtstruktur. Das Ereignis, das diese Epoche grundlegend prägte, war die anhaltende Zuwanderung phönizischer Kaufleute über das Meer aus dem Osten, welche ihre eigenen Gebräuche und Produkte mitbrachten und damit erheblich zur Fortentwicklung des gesamten Flußtals des Guadalquivir beitrugen. Der Kontakt der Lebensweise der ansässigen Bewohner mit den zugewanderten Fremden führte zur Entstehung Tartessos. In Carmona hat diese Kultur archäologische Reste wie den herausragenden Fund des „Conjunto de Saltillo“ während der Ausgrabungsarbeiten im Palast des Marquis von Saltillo (Marques de Saltillo) hinterlassen.

Saal 3

In diesem Saal findet sich eine der von den orientalischen Kolonisatoren mitgebrachten Neuerungen: die Töpferscheibe, deren Einführung einen bedeutenden Wandel im Wirtschaftsleben der Epoche nach sich zog.

Saal 4

Hier kann man ein Beispiel der turdetanischen Bauweise sehen. Die Häuser der Turdetaner wurden auf Mauerwerksfundamenten errichtet, wobei hierzu Steine der Umgebung verwendet wurden. Auf die gemauerten Fundamente wurde ein Steinsockel und darüber Wände in Lehmbauweise gebaut. Die Wände wurden mit Lehm verputzt und rot und weiß bemalt, die Böden bestanden im Inneren der Häuser aus gestampften Erdböden, während die Böden im Außenbereich in den als Patios identifizierten Innenhöfen der Häuser mit Steinplatten aus Sandstein oder großen Feldsteinen bedeckt waren.

Saal 5

Hier ist eine turdetanische, von Tieren gezogene Mühle ausgestellt.

Saal 6

Dieser Saal erlaubt es, die karthagische Kultur, welche Carmona seit der Einnahme der Karthager im Jahr 237 v. Chr. bis zur Eroberung der Römer am Ende des zweiten punischen Krieges dominierte, nachzuerleben. Vorne befindet sich eine Vitrine, in der Exponate – Schleudergeschosse, Lanzenspitzen und Pfeile – ausgestellt werden, die von den kriegerischen Zusammenstößen der beiden mediterranen Imperien zeugen. An einer weiteren Wand wird der karthagische Festungsgraben des Alcázar der Puerta de Sevilla dargestellt.

Saal 7

Der Saal 7 zeigt aus der Römerzeit erhaltene archäologische Funde, welche es erlauben, diese glanzvolle Epoche, die die Stadt besonders seit der Herrschaft Augustus durchlebte, nachzuvollziehen.

Steinplatten pflasterten die Straßen, Säulensockel und andere Bauelemente wurden an solch bedeutenden Orten wie dem Forum, dem Zentrum des sozialen städtischen Lebens, in der Nähe der heutigen Plaza de San Fernando (Platz San Fernando), auch Plaza de Arriba (Oberer Platz) genannt, gefunden.

Saal 8

Der Saal 8 ist dem Domus, dem römischen Haus gewidmet.

Ein auf den aus Ausgrabungen auf mehreren, nah beieinander gelegenen Grundstücken gewonnenen Erkenntnissen basierendes Modell veranschaulicht den Aufbau und Charakter eines römischen Hauses (Domus).

Die in diesem Raum ausgestellten Exponate legen Zeugnis über die Romanisierung Carmonas in der Blütezeit des Imperiums zwischen im 1. und 2. Jh. n. Chr. ab.

Neben anderen architektonischen Elementen und der Statur des Nereo, welcher einen Brunnen schmückte, finden sich hier ein farbiges, allegorisch den Sommer repräsentierendes Mosaik, ein schwarz-weißes Mosaik eines Zimmerfußbodens und das Fragment eines opus sectile, einer einem Mosaik ähnelnden Fußbodengestaltung.

Saal 9

In diesem Saal zeigen zwei verschiedene Modelle, wie das römische Carmo hypothetisch ausgesehen haben könnte und wie Carmona heute aussieht. Ferner kann man hier außer architektonischen Bauteilen und den Dokumentarfilmen über den Wiederaufbau des Tores von Córdoba (Puerta de Códoba) und des Domus in der Straße Calle María Auxiliadora, das geometrische, schwarz-weiße Mosaik mit Pflanzenmotiven einschließlich des erhaltenen Bleispeiers des Brunnens eines weiteren Hauses bewundern.

Saal 10

Im Obergeschoß des Museums begibt man sich in den Bereich des mittelalterlichen Carmona.

Die Spuren des Westgotenzeitalters sind spärlich und beschränken sich vorwiegend auf eine Säule mit einem liturgischen Kalender, welcher sich im Innenhof, dem Patio de Naranjos, der Kirche Santa María befindet, sowie auf zahlreiche ausgegrabene Grabstätten an mehreren Orten der Stadt. Dagegen gibt es aus der muslimischen Epoche ab dem 8. Jh. sehr viel mehr Fundstücke.

In den Schaukästen sind Keramiken und andere Gegenstände der muslimischen Periode ausgestellt, welche aus der damaligen Infrastruktur und dunklen Brunnen geborgen wurden.

Saal 11

In der Hauptvitrine dieses Raumes kann man eine vollständige Aussteuergabe bestehend aus Tongefäßen, Krügen, Gewürzbehältern, Schüsseln, Töpfen, Parfümbrennern, Schenkkrügen … Diese Schaustücke, welche wie in einer imaginären Küche verteilt aufgestellt wurden, werden auf die Epoche der Almoraviden datiert, d. h. auf die Zeit zwischen dem Ende des 11. und dem Anfang des 12. Jahrhunderts.

Saal 12

Die Exponate der Schaukästen erläutern die Entwicklung der Architektur und des täglichen Lebens in Carmona seit der christlichen Rückeroberung im Jahr 1247 bis zum Barock.

Eine der interessantesten Stücke ist das Ratssiegel des Concejo de Carmona, datiert auf das Jahr 1303, welches eine Kopie eines anderen von Fernando dem Vierten unterzeichneten Dokuments desselben Jahres ist, in dem dieser der Stadt von Carmona die Privilegien einer „Villa“ bestätigte.

Saal 13

Dieser Raum widmet sich der Stadtentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert. Einige Schaustücke, wie der Modellbau im Zentrum des Saales oder die an den Wänden aufgehängten Fotographien zeigen uns, wie das Carmona von damals aussah.

Sala 14

In diesem kleinen Raum werden alte Fotographien der Bewohner und der Geschäfte ausgestellt.

Sala15

In den folgenden Räumen, wird auch das zeitgenössische Carmona behandelt, die hier zu sehenden Gemälde zweier Carmona sehr verbundener Künstler versuchen, uns diese Periode zu erschließen.

Sala 16

Dieser Saal widmet sich dem carmonensischen Maler José Arpa y Perea.

Sala 17

Dieser Saal widmet sich ganz der carmonensischen Malerin Carmen Vega.

Sala 18 und die den Patio umgebende Galerie behandeln die Weiterentwicklung der Stadtlandschaft.

 

Kaminraum des museums (Salón de la chiminea del Museo)

Der Kaminraum befindet ich im oberen Stockwerk über dem Zaguán (Ein zagúan ist der typische erste Raum, den man von der Straße her betritt und welcher einen Übergang von draußen in den Innenraum eines Hauses herstellt.) Der Zugang zum Kaminzimmer erfolgt direkt über die obere Galerie des Hausinnenhofes (Patio). Gebaut wurde er während der tiefgreifenden Baureform des Wohnpalastes, welche im 18. Jh. durchgeführt wurde und die das Haus um zwei neue Salons und eine neue Fassade an der zur Straße Calle San Ildefonso zugewandten Seite erweiterte. Im selben Zug wurden die Innenräume dekorativ im Mudéjarstil umgestaltet. Der Kaminraum öffnet sich über den direkt über dem monumentalen Portal gelegenen Hauptbalkon zur Straße und ist einer der prächtigsten und repräsentativsten Orte für die Veranstaltungen von Galafeiern und Festessen der Stadt.

Standort


Bilder


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