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Kloster Santa Clara (Convento de Santa Clara)

Situación


Standort: Santa María de Gracia, s/n

Tel: 95 414 21 02

Web: https://clarisascarmona.com

Email: clarisascarmona@hotmail.com

Audioguide:

Faltblatt:

Öffnungszeiten:

Geschichte


Nach der christlichen Wiedereroberung unter Fernando dem Dritten im Jahr 1247 musste Carmona sich als Stadt den neuen Gegebenheiten des kastilischen Königreichs anpassen.

Im 15 Jh. wurden Pfarreien gegründet und die ersten Klöster errichtet. Das älteste Kloster der Stadt ist das von Santa Clara, ein Orden franziskanischer Klarissen, die inspiriert vom durch Armut, Wohltätigkeit und Opferbereitschaft geprägten Leben der Heiligen Clara (Santa Clara), Schülerin des Heiligen Franziskus von Assisi, in Klausur leben.

Die Gründung wurde auf Bitte von Doña Teresa und Doña Beatriz de Salcedo 1460 durch eine Bulle des Papstes Pio des Zweiten autorisiert. Von Beginn an konnte das Kloster auf großzügige Spenden zählen, von denen insbesondere jene von Beatriz Pacheco, Herzogin von Arcos, nach Ihrem Tod im Jahr 1511 hervorzuheben sind.

Die Klosteranlage wurde in der Zeit vom Ende des 15. Jh. bis zum Beginn des 16. Jh. erbaut, wie auch an der inneren Struktur erkennbar ist.

Die Kirche besteht aus einem einzigen rechteckigen Kirchenschiff, überdacht von einer Holzdecke entsprechend dem sevillanischen Vorbild eines Mudéjarklosters. Der Kopfteil des Kirchenschiffes, überdacht durch ein gotisches Kreuzgewölbe, ist im sehr viel üblicheren und für die Epoche typischen Stil christlicher Baukunst gehalten.

Wissenswertes


Im 17. Jh. wurde der Kopfteil der Kirche mit vergoldeten Malereien in üppiger barocker Formengestaltung verziert. Auf dieselbe Zeit datiert der Hauptaltar, der 1645 von Felipe Ribas entworfen und geschnitzt wurde.

Im unteren Bereich des Schiffes befinden sich im Sockelbereich Fliesen, welche zwar aus dem 16. Jh. stammen, deren Herstellungsart dennoch der muslimischem Kunsthandwerksweise entspricht. Im oberen Bereich der Kirchenwände sind Gemälde des 17. Jh. gehängt, die möglicherweise aus einer lokal ansässigen, stilistisch dem Maler Zubarán folgenden Werkstatt stammen.

Am Fuß der Kirche befindet sich der Chorraum, von wo man in den Kreuzgang gelangt, einem harmonischen quadratischen, über zwei Stockwerke reichenden Raum, der den Zugang zu und die Verbindung unter den verschiedenen Zonen des Konvents herstellt.

Der ursprüngliche Haupteingang zur Kirche befand sich am Fuße des Kirchenschiffes, später jedoch wurde dieser verschlossen, so daß aktuell der Zugang über ein Doppeltor in der Nordmauer erfolgt.

Der Turm/Aussichtsturm


Einer der auffälligsten Teile des Klosters ist neben der Kirche und dem Kreuzgang der Aussichtsturm der Kirche, welcher im 18. Jh. an einer der Ecken der Anlage im Stil des Spätbarrocks errichtet wurde und sogar den eigentlichen Kirchturm überragt.

Architektonisch handelt es sich bei dem Turm um eine Prismenstruktur aus mehreren Bauteilen, welche von einem Walmdach abgeschlossen wird.

Die Drehtür (El Torno)


Die Klarissen stellen in der Klosterküche Süßigkeiten arabischer Herkunft her, Gebäckteile aus Biskuitteig, Baiser und „cidra“ (Süßigkeit auf Kürbisbasis) als auch die traditionelle „Englische Torte (torta inglesa), welche in der Vergangenheit ohne direkten Kontakt mit den Nonnen über eine Drehtür verkauft wurden, um die Abgeschiedenheit des Klosters nicht zu stören.

Seit der Konvent sich dem Tourismus geöffnet hat, kann man die Köstlichkeiten direkt an der Rezeption erstehen.

Am 6. Dezember eines jeden Jahres findet im Kreuzgang des Klosters eine Ausstellung einschließlich Verkauf von Süßspeisen statt, dessen Erlös der Gemeinschaft zugute kommt.

Standort


Bilder


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