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Alcázar Puerta de Sevilla

Standort


Standort: Plaza de Blas Infante, s/n

Tel: 95 419 09 55

Web: https://alcazardelapuertadesevillacarmona.wordpress.com/

Audioguide:

Faltblatt:

Öffnungszeiten:

Geschichte


Die Puerta de Sevilla, ist eines der repräsentativsten architektonischen Wahrzeichen innerhalb des vielfältigen und reichen architektonischen Ensembles Carmonas.

Obwohl archäologische Reste gefunden wurden, welche auf das 12. und 14. Jh. v. Chr. datiert werden, liegt der gesicherte Ursprung der Puerta de Sevilla im 9. Jh. v. Chr., weshalb in dem Bauwerk, welches sogar noch vor der Kathedrale von Sevilla, der Giralda, als kulturhistorisches Erbe anerkannt wurde. Einer Chronik gleich sind die historischen Daten und Geschehnisse der abendländischen Geschichte, an der die Stadt Anteil hatte und deren Zeugin sie wurde, in dieses Monument eingeschrieben.

So haben die Zivilisationen der Bewohner der inländischen Halbinselebene des östlichen Mittelmeerraums, die Phönizier, Karthager, Römer, Araber und schließlich die Christen in den Steinquadern in der Puerta de Sevilla ihre Spuren hinterlassen.

Die Karthager erbauten auf dem primitiven Turm aus dem 8. Jh.  v. Chr. ein Bollwerk zur Abwehr der angreifenden römischen Legionen, und verliehen diesem dabei die ersten Züge seines eckigen Aussehens. In der Regierungszeit des Augustus verstärkten und bauten wiederum die Römer die von den Karthagern erbauten Wehrstrukturen aus und ergänzten diese um die noch heute zu sehenden Stadttore. Auf der Bastion wurde ein Tempel errichtet, von dem ein Teil seines Fundaments bzw. der Sohle erhalten geblieben ist.

Diese und sämtliche spätere durch von den Römern durchgeführten Bauveränderungen insbesondere während des 1. Jh. unseres Zeitalters führten dazu, daß Carmona im Altertum zur wehrhaftesten Stadt des betischen Siedlungsraumes wurde; wie Cäsar als guter Kenner der carmonensischen Abwehranlagen proklamierte.

Während der islamischen Epoche wurden diverse bauliche Eingriffe vorgenommen: Es existiert ein Bogen in Hufeisenform aus der Zeit des Kalifats des 10. Jh.; ein weiterer Hufeisenbogen wurde in der Epoche der Almohaden im 12. Jh. auf der Außenseite des Tors hinzugefügt. Danach, im Zeitalter Pedro des Ersten, wurden im Innenbereich der Anlage weitere Reformen vorgenommen.

In den siebziger Jahren wurden angebaute Wohnhäuser abgerissen und 1973 die letzten Restaurationsarbeiten durchgeführt, welche erlaubten, daß nun die Säle „Presos Bajos“ und Presos Altos“, der Patio de los Aljibes und der Turm, Torre del Oro, von welchem aus sich wunderbare Ausblicke auf das Häusermeer Carmonas bieten, Ihrer neuen Nutzung zugeführt werden konnten.

Wissenswertes


Für den Zugang zur Stadt vom Westen, wurde auf der alten Bastion ein System einander gegenüberliegender Tore mit Halbkreisbögen und Tonnengewölbe errichtet. Um die Verteidigungsanlage zu verstärken wurde zwischen beiden Bögen ein Leerraum belassen, ein offener Raum oder „intervallum“, in welchen die angreifenden Soldaten, sofern es Ihnen gelang, in das erste Tor einzufallen, aufgehalten wurden und von oben von den umgebenden Mauern leicht bekämpft werden konnten.

Standort


Bilder


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